Sonntag, 22. Mai 2011

Empörung


Deutsch/English

Während sich Kate darüber empört, dass man sie, die warmherzige Patronin aller Mütter, kalt finden könnte, empöre ich mich über die Dreistigkeit mit der sie und ihre Freunde nicht nur in Polizeiverhören gelogen haben, sondern vor allem, wie sie nun diese offensichtlichen Lügen in ihrem literarischen Machwerk erklärt, als wäre ein Gang zur Polizei und unterzeichnete Aussagen so wenig wert wie das Gespräch übers Wetter beim Friseur.

Als erstes erläutert Kate, dass in jedem Prozessschritt der Verhöre Fehler hätten auftreten können, durch die Übersetzungen zwischen den beiden Sprachen, wobei auf portugiesisch gefragt, die Frage übersetzt, auf englisch geantwortet und auf portugiesisch übersetzt und dann niedergeschrieben wurde.

Dann erzählt sie, dass sie den ganzen Ablauf des Abends noch einmal auf Englisch Mitarbeitern der Control Risk Group erläutert hätten. Die Abschriften dieser ENGLISCHEN Erklärungen, die allein zur Unterstützung der portugiesischen Polizei dienten, hätten aber ebenfalls Fehler enthalten, was sie angeblich erst Monate später gesehen hätten.

Somit erklärt Queen Kate mit einem Schlag alle Verhöre inklusive ihrer eigenen freiwilligen "Clarifications" als ungültig. Alles was sie je gesagt haben könnte misinterpretiert, falsch übersetzt oder wegen eigener mangelnder Intelligenz als nicht verwertbar angesehen werden.

Wie zum Beispiel die erste Aussage, dass sie immer durch die Vordertür ins Apartment gegangen sind und nie durch die Verandatür. Oder auf welcher Seite der Straße Gerry mit Jeremy Wilkins gesprochen hat. Oder ob Matt nun geschlossene oder geöffnete Rolläden gesehen hat. Oder, oder, oder...

Jede nachweisbare Lüge soll auf Null zurückgesetzt werden, und in einem letztmaligen Versuch soll nun aber wirklich die Wahrheit gesagt werden. Dumm nur dass auch diese Wahrheit hinten und vorne nicht passt. Und die Lügen nun einmal schwarz auf weiss in den Akten sind.

Selbst O.J. war nicht so dreist...

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Disgust

While Kate is outraged that some people dare to call her cold, the warm-hearted patron of all mothers that she is, I am disgusted not only about the audacity with which she and her friends had twisted the truth in police interviews, but how she tries to explain these contradictions now with the help of her literary masterpiece, as if a police interview and signed statements are as important as the talk about the weather at her local hairdresser.

First she illuminates the process of the interviews and how they were prone to translation errors with all the translations between the two languages.

Then she explains that the whole group compiled the timeline of the evening with the help of Control Risk Group in ENGLISCH, supplying this botch in ENGLISH to the PJ, only to discover months later that they had been too hasty in their efforts to support the police to read properly through the transcript leaving again mistakes in their dispositions.

With this Queen Kate declares with one stroke all interviews including their own voluntary "Clarifications" as null and void. Everything that has been said from the beginning could have been misinterpreted, wrongly translated or rendered useles because of their own wanting intelligence.

Like the first statement that they always entered the apartment via the front door and never through the patio door. Or the question on which side of the road Gerry had been standing when he met Mr. Wilkins. Or if Matt had seen open or closed shutters. Or, or, or...

Every single verifiable contradiction shall be zeroised and in an ultimate effort the truth will now finally emerge in her book. Unfortunately this truth does again not hold the water and the original contradictions are still in black and white in the files.

Even O.J. was not as bold...

Freitag, 20. Mai 2011

Diskrepanzen


Nachdem sich die Glaubensverweigerer des McCredo nun als Vampire und Geier beschimpfen lassen mussten, von einer Staranwältin, der scheinbar die rechten Worte in ihrem Plädoyer abhanden kamen, würde ich den Titulierungen entsprechend, gern noch einmal auf die Basics des Falles zurückkommen und daran herumpicken und sie aussaugen.

Antonio Cabrita sprach gestern während des Prozesses um die Bücherverbrennung davon, dass schon kurz nach dem Verschwinden des Kindes die National Policy Investigation Agency (britisch) dazu riet, die Eltern als Verdächtige zu sehen, wobei ein wichtiger Punkt die Diskrepanzen in den Aussagen des Vaters zu sehen seien.

Ich habe mir mal die Mühe gemacht und mich durch die Akten gewühlt um mir die verschiedenen Aussagen noch einmal anzusehen. Gerry McCann wurde dreimal offiziell befragt, am 4. Mai, am 10. Mai und bei seinem Arguido Debut am 7. September. Ausserdem existiert ein von mehreren Beteiligten zusammengestellter Zeitplan für den Abend des 3. Mai an dem er auch mitwirkte und der ebenfalls am 10. Mai, nach Konsolidierung der handschriftlichen Dokumente auf Maddie's letztem Stickeralbum, abgetippt den Behörden übergeben wurde.

Aus diesen 4 Dokumenten der Polizeiakten möchte ich gerne Gerry's Aussagen zu bestimmten Themen auflisten.

Maddie's angebliche Beschwerde am Morgen des 3. Mai:
1. Befragung Gerry:
Madeleine fragte ihren Vater warum er nicht gekommen sei, als die Zwillinge weinten.

2. Befragung Gerry:
Madeleine schaute auf ihre Mutter und fragte warum sie nicht gekommen sei als Sean und sie weinten

1. Befragung Kate:
Madeleine fragte ihre Mutter warum sie nicht gekommen sei als die Zwillinge weinten.

2. Befragung Kate:
Sie versucht zu erklären warum sie im ersten Interview sagte, dass sie nicht in das Kinderzimmer gegangen sei, OBWOHL sie doch angeblich in der Nacht dort geschlafen hatte.


Der Besuch von David Payne im McCannschen Apartment gegen 18:30 am 3. Mai

2. Befragung Gerry:
Er sah David Payne um 18:30 am Tennisplatz. David ging Kate besuchen und kam zum Tennisplatz um 19:00 zurück.

3. Befragung Gerry:

Um 18:30 bietet David Payne an nachzuschauen ob Kate Hilfe mit den Kindern benötigt. Er kommt Minuten später wieder. Er kommt ein zweites Mal um 19:00 wieder zum Tennisplatz nachdem er sich zum Spielen fertig gemacht hatte.

2. Befragung Matthew Oldfield:
Als sie zum Tennisplatz kamen (gegen 18:30) waren Kate und die Kinder dort und schauten dem Spiel zu. Gegen 19:00 beendeten er, Russel und David Payne ihr Spiel und gingen zurück in die Apartments.

2. Befragung David Payne (nicht direkt in den Akten aber indirekt durch DC Mike Marshall berichtet)Er gibt an, dass er Madeleine das letzte Mal um 17:00! am 3/5/07 im McCann Apartment gesehen hat. Ebenfalls anwesend waren Kate und Gerry. Er gab keinen Grund an, warum er im Apartment war oder was er dort tat. Er kann ausserdem nicht sagen wie lange er dort war.

2. Befragung Fiona Payne (nicht direkt in den Akten aber indirekt durch DC Mike Marshall berichtet)
Sie gibt an, dass sie gegen 19:00 zusammen mit Kate zum Apartment der McCanns ging. 10 Minuten später sei der Ehemann angekommen; es ist nicht klar welchen Ehemann sie meinte.

David Payne rogatory Interview
Er gibt nicht an, wie lange er dort war, aber er sagt er sei von dort in sein Apartment gegangen um seine Sachen zu holen und wäre dann zum Tennisplatz zurückgekehrt.



Madeleines Bett:
1. Befragung Gerry:
Madeleine schlief ohne Bettdecken wegen der Hitze. Die Decken waren zum Fussende hin gefaltet.

1. Befragung Kate:
Madeleine war unter der Decke weil ihr ein wenig kalt war.

Gerrys Check um 21:05
1. Befragung Gerry:
Er betrat das Apartment durch die Vordertür mit Hilfe seines Schlüssels. Die Tür war abgeschlossen.

Zeitplan:
Gerry betrat das Apartment durch die Verandaschiebetür.

2. Befragung Gerry:
Er erklärte sich die offenere Tür damit, dass Madeleine evtl. das Zimmer gewechselt hätte weil die Zwillinge Lärm/Geräusche gemacht hätten.

3. Befragung Gerry:
Lt. seiner Uhr war der Check um 21:04.
Er war sich klar darüber, dass nicht Madeleine die Tür geöffnet haben konnte und ins Zimmer ihrer Eltern gegangen war, da er sie ja im Kinderschlafzimmer gesehen hatte. (^^)

Der Entführer
1. Befragung Gerry:
Als Jane zu ihrem Apartment ging, sah sie auf der Strasse, die an den Clubeingang grenzt in 50 Metern Entfernung einen Mann, der ein Kind trug.

Zeitplan:
Jane sah den Mann 5-10 Meter vor sich. Er trug keine Jeans.

1. Befragung Kate:
Lange Haare, Jeans

Matthew Oldfields Check um 21:25

1. Befragung Gerry:
Matt ging "durch" Gerrys Apartment. Er betrat das Kinderzimmer, sah die Zwillinge und überprüfte ob Maddie ok war. Alles war normal, die Jalousien geschlossen. Tür halb offen wie immer.

Zeitplan:
Matt betritt NICHT das Zimmer. Tür nun weiter offen, mehr als 45°, sieht die Zwillinge, überprüft Maddie NICHT. Der Raum scheint heller als erwartet, vielleicht sind die Jalousien und die Gardinen geöffnet?

Kates Check um 22:00

1. Befragung Gerry:
Kate betritt das Apartment durch die verschlossenen Vordertür mit Hilfe ihres Schlüssels, die Vordertür war verschlossen. Die Kinderzimmertür war ganz offen, die Gardinen, die Jalousien und das Fenster komplett geöffnet.

Zeitplan:
Die Kinderzimmertür war 60° geöffnet. Tür schlägt zu wegen eines Durchzugs. Die Gardinen wehen ins Zimmer. Sie öffnet die Gardinen und sieht das komplett geöffnete Fenster und die geöffneten Jalousien.

2. Befragung Gerry
Nachdem er das Apartment betreten hatte, sah der die geöffneten Gardinen, Fenster und Jalousien. Er schliesst die Jalousie, geht nach draussen und versucht sie zu öffnen, was ihm erstaunlicherweise ganz gelingt. (keine Fingerabdrücke von ihm)

1. Befragung Kate:
Betritt das Apartment durch die Verandatür. Kinderzimmertür, Gardinen, Fenster und Jalousien sind offen.

2. Befragung Matthew:
Jedes Paar erhielt nur einen Schlüssel. Kate ging um 21:50 nach den Kindern sehen.

Dies sind nur die größeren Diskrepanzen und auch nur von den Hauptprotagonisten. Zig Änderungen in den Aussagen der Freunde bzgl. Zeiten und Ereignissen sind vor allem in den Rogatory Interviews zu finden, die ja dann in Leicester stattfanden. Ganze Bücher könnten darüber geschrieben werden, die leider doch nur verbrannt würden. Aber ich glaube auch dieser kleine Exkurs macht schon deutlich, warum man sehr schnell die Eltern verdächtigte.

Das Bild zum Artikel habe ich ausschliesslich aufgrund der aktuellen fünften Jahreszeit verwendet. Es hat keinen Bezug zu lebenden oder pinken Personen.

Freitag, 13. Mai 2011

Kehrtwende

Deutsch/English

Die Druckerschwärze war noch nicht getrocknet, als bereits am gleichen Tag der Veröffentlichung des 384-Seiten starken Schuldabwälzers Scotland Yard den Fall "übernommen" hatte. Kein Wunder, dass man sich fragt was dieses blitzschnelle Einknicken des Premierministers verursacht hat. CEOP hatte schliesslich schon vor Monaten eine Überprüfung gefordert.

Neben allen möglichen anderen Erklärungen für das Wunder der Kehrtwende, kam mir der Gedanke, dass womöglich Details des Buches dies hätten bewirken können. Wer monatelang Gerry McCann's Blog gelesen hat, der kann nicht umhin sich zu fragen ob nicht auch das Buch ein Werk mit doppeltem Boden ist.

Bezüge zur Pädophilie gipfeln in einem Satz auf Seite 119, der sogar der SUN zu krass schien und umformuliert wurde.

Dahinter versteckt wird zum ersten Mal erwähnt, dass es in Praia da Luz eine Villa gibt, deren (Mit)Besitzer Clement Freud ist, der kürzlich verstorbene Vater des mächtigsten PR Gurus der Insel, der wiederum der Arbeitgeber unseres geschätzten Clarence ist. Dieser PR Guru ist zu allem Überfluss auch noch der Schwiegersohn von Rupert Murdoch. Zufälle gibts....

Katie schreibt lt. Daily Mail, dass der alte Herr sie im Juli zum Mittagessen eingeladen hatte und das "Eis brach" mit einem Strawberry Wodka. Nette Geste, zumindest hatte er einen Kühlschrank.

Hauptbesitzer der Hütte ist ein Philip Wright, der ein Bau- und Installationsgeschäft für Doppelglasfenster besitzt und regional und politisch mit Clement Freud bekannt war. Er kommt ursprünglich aus Ely, etwa 8 Kilometer von Soham entfernt. Sein Bruder Andrew ist dort im Stadtrat und kannte Clement Freud noch aus dessen Zeit als MP in diesem Wahlkreis.

Diese Nummer wurde von Gerry's Handy 4mal angerufen, 2mal im Juli und 2mal im September. Das erste Mal am 3. Juli um 21:19. Man weiss ja, dass das Mittagessen im Süden immer viel später erfolgt.


Eigentlich sollten uns die gesellschaftlichen Verpflichtungen von Eltern die auf der Suche nach ihrer Tochter sind, nicht weiter kümmern, wäre es nicht wichtig zu wissen, seit wann diese Bekanntschaft bestand, denn die Lage dieses Anwesens auf dem Hügel oberhalb von Praia da Luz - direkt an der Joggingstrecke der McCanns - ist unweit der Stelle, die George Brooks am frühen Morgen des 4. Mai mit seinem Auto passiert um zur Pizzeria Real zu kommen. Auf seinem Weg sah er ein Ehepaar, das ein Kind auf dem Arm trug und im Scheinwerferlicht in eine Seitenstrasse bog. Dumm nur, dass ausgerechnet seine erste Aussage nicht in den Akten ist. Sie würde helfen, die genaue Lokation bestätigen zu können.


Wahrscheinlich alles völlig harmlos aber die Zufälle dieses Falles scheinen unendlich...

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The printer's ink had hardly dried when Scotland Yard had "taken over" the case on the same day of the release of the 384 page strong blamefeast. So it is not surprising that one questions the reason for this U-Turn with lightning speed by the Primeminister. After all CEOP had already asked for a "review" months ago.

Among the various explanations by the media I started to ask myself if possibly details of the book were responsible for this miracle of a turnaround. After having read Gerry McCann's blog month after month, one is prone to speculating if the book as well could be a work of double entendre.

References to paedophilia peak in a sentence on page 119, too crass even for the SUN - they rephrased it.

Hidden behind this we have for the first time the mention of a villa in Praia da Luz whose (Co)owner is Clement Freud, the recently deceased father of the most powerful PR guru in the UK, who himself is the employer of our cherished Clarence. To make matters worse this PR guru is also the son-in-law of Rupert Murdoch. What a coincidence...

According to the Daily Mail Kate writes, that the old man invited them for lunch in July and he "broke the ice" with a strawberry vodka. Nice gesture, at least he had a fridge.

The main owner of the hut is a Philip Wright who owns a doubleglazing installation business and who was friends with Clement Freud through regional and political connections. He orginiates from Ely, roughly 5 miles from Soham. His brother Andrew is a councillor there and knew Clement Freud from his time as an MP in this constituency.

His number was called by Gerry McCann's mobile 4 times, twice in Juli and twice in September. The first time on July 3rd at 21:19. We all know that lunch is taken very late in the South.

Now normally the social gatherings of the parents of a missing child should be of no concern to us but it seems important to know since when this acquaintance existed because the position of this property on the hill above Praia da Luz - right at the joggingroute of the McCanns - is not far from the point where George Brooks passed by in his car early in the morning of May 4th while on his way to Pizzeria Real. On his route he encountered a couple carrying a child that scuppered into the next sideroad when caught in his headlights. Annoyingly his first statement is missing from the files. It would help to confirm the exact location.

Most probably totally innocent but the coincidences in this case seem to be infinite.

Donnerstag, 12. Mai 2011

Rosa Alarm (translated)

Deutsch/English

Immer wenn Nachrichten von oder über Clarence Mitchell die Medien erreichen, läuten bei mir die Alarmglocken. Nichts ist wie es scheint bei ihm und die Kunst liegt im Dechiffrieren der Botschaft, die hinter mehreren Lagen mehr oder wenig kunstvoller Verwirrungen liegt.

Als daher die Nachricht über die BBC gestreut wurde, er wäre möglicherweise ein Opfer böswilliger Reporter, die sein Handy und seine Voicemail versucht hätten zu hacken, war mir eigentlich klar, dass es hier um etwas ganz anderes ging und der momentane Medienhype um den Abhörskandal der News of the World genutzt wurde, um etwas ganz anderes zu verpacken.

Angeblich kam die Initiative vom gelegentlich für die BBC arbeitenden Jon Manel, der, nachdem er im September letzten Jahres "Gerüchte" über einen möglichen Telefonhack bei Mitchell aus ungenannter Quelle erfahren haben will, denselben sofort angerufen hat. Mitchell recherchierte bei seinem Telefonprovider Vodafone, der ihm einen 36-seitigen Bericht seines Servicecenters vorlegte. Darin entdeckte Mitchell u.a. folgenden Vorfall:
The first ones were on the 29th of February, 2008. The operator lists it saying a gentleman had called wishing to check the phone as he gets calls each night from the number and wanting information and is, quotes, “a witness on the CID trial for McCanns”. Well that doesn’t make sense. It certainly wasn’t me that made that call. I would never use that phraseology and there is, there was no such thing as a CID trial for the McCanns. Its ridiculous. That appears to me to be a blatant attempt to get information about whose number it was and what was happening. Thankfully the operator didn’t give him any.
Ich schließe daraus: Ein Mann rief am 29.2.08 beim Vodafone Service an und beschwerte sich darüber, dass ihn jede Nacht Mitchell's Handy anruft und von ihm Informationen verlangt. Ob sich jetzt der Beschwerdeführer als Zeuge im Kriminalfall McCann ausgab oder der störende Anrufer ist hier nicht ganz klar, macht aber im ersteren Fall eindeutig mehr Sinn.

Was bitteschön sollte ein Reporter damit erreichen sich über Mitchell's Telefonnummer zu beschweren ausser an den Namen des Besitzers zu kommen? Dafür würde es aber ausreichen die Nummer einfach zu wählen oder? Von einem Hackerattempt kann hier sicher nicht gesprochen werden.

Wenn es aber kein Reporter und kein Hack war, was war es dann? Vielleicht einfach mal zur Abwechslung die Wahrheit? Nämlich jemand, der sich beschwerte weil er Nachts immer von dieser Nummer belästigt wurde? Und der vielleicht sogar ein Zeuge im Fall McCann war? Welch Frevel! Um möglichen Vermutungen in dieser Richtung gleich den Riegel vorzuschieben und die bösen Reporter zu beschuldigen, könnte Herr Mitchell vielleicht seine Haus und Hof Station, den BBC bemüht haben? Wenn man schon solch tolle Beziehungen hat...

Was uns zur nächsten rein hypothethischen Frage bringt, wer war der Zeuge, der dort nächtens aus dem Schlaf gerissen wurde, von jemand der Clarence Mitchell's Handy entführt hatte? Vielleicht einer der Zeugen, die nach dem o.a. Datum von der britischen Polizei im Auftrag der PJ noch einmal ausführlich befragt werden sollten? Die Fragen und Personen waren ja definiert worden im Rogatory Request der zu dem genannten Zeitpunkt mitlerweile in England angekommen war. Sollte es da ein Leck gegeben haben? Dass, Gott behüte, die Arguidos etwa den Inhalt auf verschlungenen Wegen mitgeteilt bekamen? Nein das kann ich nicht glauben.

Interessant und völlig nicht im Zusammenhang mit dem o.g. ist, dass der einzige Zeuge, der in diesen Dokumenten mit einer Telefonnummer versehen ist, der Kellner ist, der vom Daily Express als "auf der Flucht" bezeichnet wurde. Der Zeuge, der ursprünglich Gerry's Alibi für den Zeitpunkt der Smith Sichtung nicht bestätigte und einen viel späteren Zeitpunkt für den Aufbruch der Gruppe vom Tisch angab und den um mehr als eine Stunde nach vorne schob bei seiner Vernehmung durch die Engländer. Damit hatte Gerry sein Alibi zumal ihn der Kellner nun plötzlich in Persona den Pool absuchend gesehen hatte. Der Oberstaatsanwalt konnte daraufhin den Fall zu den Akten legen...

Ich bemühe nun Jenifer Murat, die Mutter von Robert Murat, die lt. dem Express folgendes behauptete:

The mother of expat British estate agent Robert Murat 'the only other suspect in the case' has accused investigators of bribing witnesses into changing their stories.

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Pink Alarm


As soon as I see that the media are reporting about Clarence Mitchell alarmbells start ringing. With him nothing is what it seems and you have to be conversant in the art to decode the message that hides behind the various layers of more or less well elaborated confusions.

When therefore the News was spread via the BBC that he might have possibly been a victim of nasty reporters having tried to hack his mobile and voicemail it was in fact obvious that this was about something completely different and the current media hype around the NOTW hacking scandal was used to wrap up a different story.

Jon Manel, a part time reporter for the BBC informed Clarence Mitchell immediately when he heard about "rumours" about about a possible phone hack from an unnamed source.. Mitchell then researched this rumour with his provider Vodafone who gave him a 36 paged report of its service center. Inside Mitchell found the following incident:

The first ones were on the 29th of February, 2008. The operator lists it saying a gentleman had called wishing to check the phone as he gets calls each night from the number and wanting information and is, quotes, “a witness on the CID trial for McCanns”. Well that doesn’t make sense. It certainly wasn’t me that made that call. I would never use that phraseology and there is, there was no such thing as a CID trial for the McCanns. Its ridiculous. That appears to me to be a blatant attempt to get information about whose number it was and what was happening. Thankfully the operator didn’t give him any.
I conclude: A man called Vodafone Service on 29th Feb 2008 and complained that Mitchell's mobile called him every night and asked for information. Whether the complaintant or the alleged caller claimed to be a witness in the criminal case against the McCanns is not clear but makes much more sense in the former case.

What on earth would a reporter hope to achieve if he complained about Mitchell's phone except to gain the name of the caller? But that he would know in the first place anyway or could be achieved by just dialling that number. This definately is no hacking attempt.

But if it was no reporter and no hack, what was it? Possibly simply the truth for a change? Somebody who complained to Vodafone because he was harrassed by this number? And who was possibly a witness in the case? Blasphemy! To preempt possible speculation when talking to Scotland Yard this story might have been launched with Mitchell's good friends from the BBC. Why not use your connections for yourself once in a while?

Which leads us to the next purely hypothetical question of who was the witness who was deprived of his night's sleep by somebody who had boldly abducted Mitchell's mobile? Possibly one of the witnesses that were supposed to be questioned after above mentioned date by the Leicestershire Police on behalf of the portuguese PJ?

Montag, 9. Mai 2011

If you are in a hole, stop digging...


Das Buch ist noch nicht draußen, aber man weiß bereits mehr als man jemals hören wollte. Biologische Prozesse der Fortpflanzung, Rundumschläge gegen jeden, der jemals Kritik an ihnen übte, jede Menge Zerstörungswut durch die ach so reizende Mutter und natürlich das, was wir erwartet hatten, die Wahrheit. Nicht die erste Version, oder die zweite Version. Nein auch nicht die dritte Version. Die befinden sich in den Akten und den Medien. Nein nun haben wir die ultimative Wahrheit. Schwarz auf Weiß, unveränderbar. OK man könnte noch zur Not den Lektor verklagen wenns hart auf hart kommt, ansonsten hilft jetzt nur noch auf geistige Umnachtung plädieren wenn mal wieder jemand unumstößlich auch diese Wahrheit in Stücke reißt.

Ein paar der ultimativen Wahrheiten (nur die allerwichtigsten, sonst gehts mir noch wie den Betreibern des Guttiplags) hier zum Erfreuen:

  • Kate erwähnt explizit 22:10 Uhr als die Zeit zu der Gerry nach dem Alarm zurück ins Apartment gekommen sei. Vorher soll er, und das ist neu, sich mit den anderen 3 Männern in zwei Gruppen aufgeteilt und nach dem Kind gesucht haben. Dies dient natürlich dazu, die Begegnung mit der Familie Smith unmöglich zu machen, da ja David als sein Suchpartner immer bei ihm war. Dummerweise wird das nicht von den Akten bestätigt. Russell sagt, er hätte zusammen mit David und Matt gesucht und "möglicherweise" Gerry. Matt spricht nicht von zwei Gruppen und David sagte aus er hätte erst alleine gesucht und dann Matt und Russell getroffen. ups...

  • Kate rächt sich posthum an der kürzlich verstorbenen Mrs. Fenn, die der Polizei erzählte, sie hätte Madeleine am Dienstag 75 Minuten lang schreien hören. Kate ehrt ihr Andenken damit, dass sie erzählt Mrs. Fenn hätte mit affektierter Stimme gefragt was denn der ganze Lärm solle und hätte, nachdem ihr die Situation geschildert nur gesagt: "Ah so" als hätte man ihr gerade erzählt, dass eine Dose Bohnen vom Küchenregal gefallen sei. In den Akten erzählt Mrs. Fenn jedoch dass sie mit Gerry gesprochen habe und ihr Telefon angeboten habe.

  • Kate übt sich in wissenschaftlichen Erklärungen für das niedere Volk und erklärt bestimmt, dass Leichengeruch sich maximal 30 Tage halten kann wenn die Quelle des Geruchs nicht mehr vorhanden ist. Es ist allerdings eindeutig erwiesen, dass sich dieser Geruch in geschlossenen Räumen mindestens ein Jahr halten kann. Ausserdem hätte Eddie ja dann gar nicht anschlagen dürfen. Logik, Kate, Logik...

  • Kate macht eine weitere Person verantwortlich für die Entführung, die Rezeptionistin, die ihre Buchung fürs Abendessen entgegennahm. Sie behauptet, die Frau, die sich über das Alleinlassen der Kinder wunderte, hätte eine Notiz in das Buchungsregister geschrieben, dass die Kinder alleine wären und es dann offen herumliegen lassen, so dass der Entführer es möglicherweise hätte lesen können. Dies ist eindeutig eine Lüge, es existiert keine Notiz im Buch. Die leicht reizbare Mutter ärgerte sich wohl über die Aussage der Frau und vor allem darüber, dass diese steif und fest behauptete, Russell mit Madeleine zusammen die Buchung vornehmen gesehen. Da hätte man ja schnell auf die Idee kommen können, dass Ella, die Tochter Russell's Madeleine zum Verwechseln ähnlich sah und evtl. am Donnerstag am Abendessen der Kinder teilnahm...
Am Donnerstag werde ich zum Wohle meiner Leserschaft meine Abscheu überwinden und das selbstzerstörerische Machwerk noch genauer unter die Lupe nehmen. Selbstverständlich ohne einen Pfennig in den Topf zur Bezahlung der Privatcontektive zu zahlen. Versprochen.

Sonntag, 8. Mai 2011

Kindermörder zum Selberbasteln

Deutsch/English

Heute brachte der Express eine neue Verzweiflungstat in der Suche nach einem geeigneten Sündenbock im Fall Madeleine. Martin N., der geständige Mörder von drei kleinen JUNGEN muss nun als PR Gag dem Absatz des Buches von Kate McCann dienen. Dumm nur, dass er selbst mit Hilfe eines manipulierten Phantombildes im Focus steht, auch wenn er wohl im Dunkel des Apartments den kleinen Bruder von Madeleine übersehen und sich statt dessen versehentlich ein kleines Mädchen gegriffen hat...

Sicher wird sich niemand groß für einen Kindermörder einsetzen, aber ist das ein Grund der Vertuschungstaktik der McCanns nicht entschieden entgegen zu treten?

Der Versuch, das Original Phantombild der Portugiesischen Polizei, das einen Mann zeigt, der eine Woche bevor Madeleine überhaupt in Portugal war, für irgendeine Charity versuchte Geld zu sammeln, durch Photoshop Manipulationen der Kopfbreite, der Haare und Nase, dem Kindermörder Martin N. anzunähern ist meiner Meinung nach kriminell und sollte als solches auch angeprangert werden.

Man nehme eins der polizeilichen Fahndungsphotos



Ändere es mit Photoshop



Et voilá hat man wieder einen möglichen Täter, der von den eigentlichen ablenkt




Gar nicht schwer

In irgendeinem Gesetzbuch muss es doch einen Paragraphen geben, der es unter Strafe stellt, ein offizielles Phantombild zu verändern damit es auf jemand anderen passt um sich selbst zu entlasten.

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Today the Express published a new act of desperation in the search for a scapegoat in the case of Madeleine. Martin N., the killer who confessed the murder of three BOYS, now has to serve as a PR gimmick to further the sales of the book by Kate McCann. Too bad that he himself is now in the focus with the help of a manipulated photofit, even though he probably overlooked in the darkness of the apartment the little brother of Madeleine and instead resorted to accidentally abducticating a little girl ...

Certainly no one will campaign on the behalf of a child killer, but this does not mean one should not stand firmly against the cover-up tactics of the McCanns and their associates.

The attempt to change an original photofit by the Portuguese police, which shows a man who tried to raise money for a charity a week before Madeleine was holidaying in Portugal, through Photoshop manipulations of the head width, hair and nose, to resemble the child murderer Martin N. in my opinion is criminal and as such should also be denounced.

There must certainly be some Law that prohibits under punishment the alteration of an official photofit to fit somebody else in order to exonerate oneself.

Donnerstag, 5. Mai 2011

Timeline

Deutsch/English

Während ich meine Theorie zum Tod der Madeleine McCann bereits erläutert habe, fehlt noch eine genauere Auseinandersetzung mit den Abläufen des Abends an dem sie angeblich verschwunden ist. Nach 4 Jahren ist hier meine Version der Ereignisse während des Abendessens am 3. Mai - eine rein hypothetische Theorie basierend auf den Aussagen aus den Akten:

Während des Tages war ein Plan erarbeitet worden. Die Entführung sollte zu einem Zeitpunkt stattfinden, an dem alle Freunde zum einzigen Zeitpunkt des Tages beisammen waren. Dem Abendessen. Dianne Webster, als die einzige Uneingeweihte, sollte dies der Polizei gegenüber bestätigen können.

Geplant war die Verbringung der Leiche aus dem Apartment für 21:00 Uhr, ein Zeitpunkt, an dem Eltern, die im Tapas Restaurant speisten für gewöhnlich ihre Kinder aus dem Kinderclub wieder abholten, oft schlafend auf dem Arm getragen. Gerry hatte dies am Abend vorher live bei den Eltern vom Nachbartisch erlebt und es erschien ihm eine gute Tarnung zu sein wenn er Madeleine auf dem Arm forttrug. Die Entführung war für den Zeitraum zwischen 21:30 und 22:00 Uhr geplant,während alle zusammen am Tisch saßen; Matthew Oldfield's angeblicher Check um 21:30 sollte bestätigen, dass zu diesem Zeitpunkt noch alles in Ordnung war.

Um 21:00 Uhr waren fast alle Freunde im Restaurant versammelt. Matthew, den Dianne Webster nicht mit Sicherheit am Tisch gesehen hatte, überprüfte zu dieser Zeit die normalerweise menschenleeren Straßen und Wege um den Apartmentblock herum und kam um kurz nach 21:00 Uhr mit der Nachricht wieder zum Tisch, dass die Luft rein sei. Aus diesem Grund stand Gerry sofort auf um angeblich erneut eine Überprüfung der Kinder durchzuführen. Ein unsinniges Unterfangen würde es der Wahrheit entsprechen. In Wirklichkeit wollte er jetzt den Leichnam zu einem vorher definierten Ort bringen, der in max. 30 Minuten zu erreichen war inklusive Rückweg. Als er sich im Gärtchen hinter dem Haus befand, bemerkte er Jeremy Wilkins die Straße hinaufkommen mit seinem Sohn im Buggy. Matt hatte ihn vorher übersehen, da Jeremy die Blocks umrundete beim Versuch seinen Sohn zum Einschlafen zu bewegen.

Gerry musste seine Exkursion abbrechen, legte Maddie kurzfristig im Blumenbeet, in dem später Leichengeruch gefunden wurde, unter der Veranda ab und trat vor das Gartentürchen um mit Jeremy unverfänglich zu plaudern und ihn abzulenken. Als Jeremy weiterzog ging Gerry erst einmal zurück zum Tisch im Restaurant.

Nun musste Russell O'Brien Schmiere stehen und die Straßen nach Passanten absuchen, dabei wurde langsam die Zeit knapp. Nach Beendigung des Essens würde Dianne Webster wie an den Abenden vorher als Erste ins Apartment gehen und stünde nicht mehr als Zeugin zur Verfügung. Daher blieb nichts anderes übrig als den Zeitplan für eine Entführung zwischen 21:30 und 22:00 Uhr einzuhalten und die Leiche NACH Kate's gespielter Entdeckung wegzubringen, deren Auslöser Russells Rückkehr war. Am Zeitplan würde sich nichts ändern, die "Entführung" wäre nach wie vor offiziell zwischen 21:30 und 22:00 Uhr erfolgt und Gerry hätte bis zur Entdeckung durch Kate brav am Tisch gesessen. Einzig Dianne musste daran gehindert werden, mit den anderen zum Apartment zu stürmen und Gerry dabei zu sehen wie er mit Maddie Richtung Meer verschwand. Daher gab Diannes Tochter ihr den Auftrag am Tisch zu bleiben falls Maddie dort auftauchen sollte. Das Ganze spielte sich kurz vor 22:00 Uhr ab und Gerry lief mit Maddie auf dem Arm direkt in die Gruppe der Familie Smith.

Nun änderte sich die Situation radikal. Gerry hatte kein Alibi mehr für die Zeit der Begegnung mit der Familie. Jane Tanner, panisch vor Angst wegen Verletzung der Aufsichtspflicht in Portugal belangt zu werden, willigte ein, die Geschichte vom Entführer zu erzählen, der exakt zum Zeitpunkt die Straße überquerte, als sich der einzige unabhängige Zeuge mit Gerry im Gespräch befand. Der Mensch, der den Plan zum ersten Mal durchkreuzte, musste nun einem Alibi als Zeuge dienen.

Die Anspannung, die sich durch die Änderung des Plans ergab, zeigt sich deutlich in der ersten Befragung Gerry's, als er noch den ursprünglich geplanten Ablauf erzählte, nämlich dass Matthew angeblich geschlossene Jalousien bei seinem Check um 21:30 bemerkt hatte, obwohl nach neuem Plan die Entführung da schon passiert sein musste. Eine Änderung der Aussage erfolgte am 10. Mai....

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While my theory on the death of Madeleine McCann has already been explained, a more detailed discussion about the processes of the evening on which she supposedly disappeared is still missing. After 4 years here is my version of the events during the dinner on 3 May - a purely hypothetical theory based on the statements contained in the files:

During the day, a plan had been hatched. The kidnapping was to take place at the only time during the day when all friends would be together. At the dinner. Dianne Webster, as the only uninitiated witness, was supposed to confirm this to the police.

The plan was to remove the body from the apartment at 21:00, a time when parents, who dined at the tapas restaurant usually picked up their children from the children's club, often carrying them sleeping in their arms. Gerry had witnessed it live the night before with the parents at the next table and it would be a good disguise for him carrying Madeleine in the open. The kidnapping was planned for the period between 21:30 and 22:00, Matthew Oldfield's alleged check at 21:30 should confirm that at that time everything was still fine.

At 21:00 almost all the friends were gathered in the restaurant. Matthew, of whom Dianne Webster was not sure to have seen him there, was in the process of checking the usually deserted streets and roads around the apartment block and returned shortly after 21:00 back to the table with the message that all was clear. Therefore Gerry immediately stood up to allegedly perform another check on the children. A meaningless endeavor, if it had been true. In fact, he was now going to bring the body to a pre-defined location, reachable within 30 minutes maximum including the return trip. When he was in the garden behind the house, he noticed Jeremy Wilkins coming up the street with his son in a buggy. Matt had not seen him before as Jeremy had been circling the block while trying to persuade his son to sleep.

Gerry had to cancel his trip and layed Maddie quickly down in a flower bed under the porch where later on cadaver odour was found. Gerry stepped out of the garden gate to chat with Jeremy and to distract him. When Jeremy moved on Gerry went back to the table in the restaurant.

Now, it was Russell O'Brien's turn to search the streets for pedestrians but it was getting late. After the end of the meal Dianne Webster would be the first to go into her apartment like the evenings before and would not be available as a witness any longer. Therefore they decided to keep to the schedule of an abduction between 21:30 and 22:00 but to dispose of the body AFTER Kate's enacted discovery that was triggered by Russell's return. The schedule would not change, the "kidnapping" would still have happened between 21:30 and 22:00 with Gerry at the table during that time. Only Dianne had to be prevented from storming with the others to the apartment and seeing Gerry as he disappeared with Maddie towards the sea. Therefore, Dianne's daughter gave her the order to stay at the table in case Maddie should appear there. The whole thing went ahead shortly before 22:00 and Gerry hurried with Maddie in his arms straight into the group of the Smith family.

Now the situation changed radically. Gerry had no alibi anymore for the time of the encounter with the family. Jane Tanner, in panic of being sued for neglect in Portugal agreed to tell the story of the hijacker who was crossing the street at exactly the time when the only independent witness was talking with Gerry. The man who thwarted the plan the first time, had now to serve as an alibi witness.

The tension that resulted from the change in plans shows clearly in the first police interview of Gerry when he erroneously told them details of the original plan, namely, that Matthew had noticed the blinds closed during his alleged check at 21:30, although under the new plan the abduction should already have happened at that time. A change in the statement was later made on 10 May
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Montag, 2. Mai 2011

Appell

Deutsch/English

Zum 4. Jahrestag des Todes von Madeleine McCann möchte ich an verschiedene Personen und Institutionen appellieren, nicht weitere vier Jahre verstreichen zu lassen, bevor es Gerechtigkeit für ein kleines Mädchen geben und die Wahrheit nicht länger mit Füßen getreten wird. Amerika zeigt uns im Fall des in Kürze startenden Prozesses um die getötete Caylee Anthony, dass es auch im Angesicht schwerer PR Geschütze und teurer Anwälte möglich ist, Gerechtigkeit für Kinder anzustreben, die oft genug ihren Eltern zum Selbstzweck dienen. Nicht umsonst haben auch in diesem Fall die unvergleichlichen Spezialisten mit der feuchten Schnauze den Durchbruch gebracht.

@ ein Kellner
Das Ändern einer Aussage zugunsten eines der Hauptverdächtigen, sei es unter Zwang oder gutem Zureden ist strafbar. Auch wenn es allen Beteiligten endlich die Möglichkeit gab die Akte zu schliessen, nach peinlich kurzer Zeit. Ein Caveat das besagt, man wäre sich nicht ganz sicher, ist kein Freispruch vom Vorwurf.

@ eine Nanny
Das Hinzufügen von erfundenen Begebenheiten zu einer ursprünglichen Aussage, um dieser mehr Überzeugungskraft zu verleihen ist strafbar. Unsicherheit ist es nicht, sollte aber deutlich gemacht werden und nicht unter Druck von mehreren Seiten verschwiegen werden.

@ LP
Nachfragen bei offensichtlichen Widersprüchen ist nicht nur erwünscht und erlaubt sondern zwingend. Technisches Gerät sollte überprüft werden. Änderungen kompletter Sachverhalte in entscheidenden Aussagen sollten zum Nachdenken anregen und nicht stumpf hingenommen werden. Kosenamenaustausch mit Verdächtigen ist zu unterlassen.

@ PR
Wer Dokumente vor ihrer Veröffentlichung aus den Akten entfernt, sollte es nicht so offensichtlich tun und nur den spannenden Teil weglassen mitten im Satz. Wer so tut als führe er eine Untersuchung weiter, sollte auch Spuren in den Akten hinterlassen. Ein einmaliges Fensterln für die Presse reicht meiner bescheidenen Meinung nach nicht aus.

@ Medien
Wer seiner Pflicht zu investigativem und neutralem Journalismus nicht nachkommt, obwohl mehr als 10.000 Aktenseiten zur Verfügung stehen und sich statt dessen von den Hauptverdächtigen Beweismanipulationen diktieren lässt (ja... David James...), macht sich nicht nur zu Komplizen eines Verbrechens sondern hat damit auch das eigene berufliche Todesurteil zementiert.

@ DW
Es ist nicht zu spät

@ T8
Es ist zu spät

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On the 4th anniversary of the death of Madeleine McCann I would like to issue an appeal at various persons and institutions to not let a further 4 years go by before justice for a little girl will happen and the truth no longer be abused. America shows us with the soon starting trial of the case of murdered Caylee Anthony that it is possible even in the face of heavy PR artillery and expensive lawyers to aim for justice for children that often only serve their parents' own sake. Not without a reason did the incomparable specialists with the wet nose bring the break-through in this case as well.

@ a Waiter
Changing a statement in favour of the main suspect be it under force or persuasion is punishable.
Even if it helped all parties concerned to finally close the files after an embarrassingly short time. A Caveat that one is not completely sure is no acquittal from the claim.

@ a Nanny
The adding of contrived happenings to a former statement in order to give it more persuasive power is punishable. Not so insecurity, but it would be made known and not covered-up under pressure of various sides.

@ LP
When facing obvious discrepancies further inquiries are not only desirable and legit but compulsive. Technical equipment should be checked. Changes of complex facts in crucial statements should be subject of contemplation noch lethargic acceptance. The exchange of pet names with suspects should be forborn.

@ PR
When removing documents prior to the publishing of the files, one should be less obvious omitting only the interesting part, leaving an unfinished sentence. Faking the continuantion of an investigation should result at least in some evidence in the files. A single PR act while climbing a window is in my humble opinion not sufficient.

@ Media
Those who don't fulfil their duty of investigative and neutral journalism although more than 10.000 file pages are available, but instead allow the main suspects to dictate them their manipulations of evidence (yes...David James..) are not only making themselves accomplices of a crime but also sign their own professional death warrant.

@ DW
It is not too late

@ T8
It is too late