Donnerstag, 24. Januar 2013

McCanns wollen außergerichtliche Einigung


Sie waren es die ihn wegen Verleumdung vor Gericht brachten und die, die darum bitten, das Urteil auszusetzen um zu verhandeln. Am Vorabend des Prozesses von Goncalo Amaral, gegen den sie die Beschwerde eingebracht haben, baten die McCanns um Verhandlungen.

von Hernâni Carvalho

Nicht oft bittet der Kläger um Verhandlungen aber in diesem Fall war es so. TVmais fand heraus, dass der Anwalt der Eheleute McCann, am Vorabend des Prozesses, ein Treffen vorschlug, um eine außergerichtliche Einigung zu erreichen.

In der Klage verlangten die Eltern von Madeleine McCann Schadenersatz über 1,2 Millionen € von Goncalo Amaral wegen angeblicher Verleumdung. Nun sind sie es, die eine außergerichtliche Einigung vorschlagen. TVmais ist auch bekannt, dass die Anwälte der Beklagten ein Treffen innerhalb der nächsten 20 Tage akzeptiert haben.

Da sich beide Seiten einig sind, wurde der Beginn des Prozesses, der für den 24. diesen Monats am 1. Zivilgericht in Lissabon geplant war, ausgesetzt, weil "die Parteien versuchen wollen eine Einigung zu erzielen," wurde der Lusa Nachrichtenagentur aus juristischen Quellen gesagt. Alle Zeugen wurden bereits über die Aussetzung der Anhörung informiert.

Nun folgt ein Zeitraum von sechs Monaten, nach dem die Anhörung geplant und der Prozess starten wird, sollte es zu keiner Einigung kommen.

“Unpassend”

Dieser Prozess hätte schon zweimal anfangen müssen und wurde genauso oft vertagt.

In dieser Klage beanspruchen Kate und Gerry Mccann weiterhin den Schutz von Rechten und Bürgschaften und um den Betrag zu sichern auf den sie klagen, beantragten die McCanns die Beschlagnahmung von Goncalo Amarals Vermögensgütern. Um zu verstehen wie er diesen Schritt der McCanns interpretiert, kontaktierten wir Goncalo Amaral, der TVmais sagte, dass "der Abend jeder Verhandlung der unpassendste Moment ist sich zu äußern". Bis zum Redaktionsschluss dieser Ausgabe war es nicht möglich mit dem Ehepaar McCann zu sprechen.

Angeklagte

Der Prozess findet im 1. Gerichtsbezirk des Zivilgerichts in Lissabon statt. Madeleine McCanns Eltern fordern 1,2 Millionen Euro wegen angeblicher Verleumdung. Angeklagt sind Goncalo Amaral, früherer Koordinator der Policia Judiciara und Autor des Buches "Maddie, die Wahrheit über die Lüge", die Herausgeber des Buches Guerra & Paz, Vanlentim de Carvalho, der die auf dem Buch basierende Dokumentation produzierte und TVI, die diese sendeten.

Buch freigegeben

In einem durch das Ehepaar McCann angestrengten Verfahren wurde ein Verbot des Buches und der Dokumentation "Die Wahrheit über die Lüge", in dem Goncalo Amarals Theorie über die Beteiligung der Eltern am Verschwinden ihrer Tochter und am Verbergen ihrer Leiche dargestellt wird, am 9. September 2009 einstweilig verfügt.

Jedoch entschieden das Berufungsgericht und der Oberste Gerichtshof zu Gunsten von Goncalo Amaral und wiesen die Klage der McCanns  im November 2010 und im September 2011 zurück.

Wie wir zum Zeitpunkt der Gerichtsentscheidungen berichteten, ordneten die Gerichte vom Treuhänder der Bücher [Isabel Duarte] die Herausgabe der Bücher an Goncalo Amaral und den Herausgeber an. Und so geschah es.



in: TVmais, 24.01.2013

und gedruckte Ausgabe



Hênani Carvalho (HC) - Wie Sie wissen, verklagten die McCanns, Madeleines Eltern, Goncalo Amaral wegen Verleumdung. Am Vorabend des Prozesses beantragten sie ein außergerichtliches Treffen mit den einzelnen Beklagten. Wie sie wissen, sind die Beklagten der koordinierende Inspektor Goncalo Amaral, TVI, Valentim de Carvalho und Guerra & Paz. Sie beantragten ein außergerichtliches Treffen. Ich schrieb darüber diese Woche in TVmais.

Júlia Pinheiro (JP) - Die Ausgabe ist heute an den Zeitungsständen.

HC - Genau. Außergerichtliche Treffen kurz vor den Prozessen gibt es häufig, aber normalerweise sind es die Beklagten, die dies anstreben.

JP - Die Beklagten, richtig?

HC - ... eine außergerichtliche Lösung.

JP - Nicht derjenige, der anklagt [Kläger], richtig?

HC - Warten wir ab, ob dieses Treffen zu irgendetwas führt, wenn nicht, zumindest hat es dann etwas Zeit erkauft, wem auch immer.

JP - Also was denken Sie? Ist dies eine Verzögerungstaktik? Um Zeit zu gewinnen?

HC - Bis jetzt wurde der Beginn des Prozesses schon zwei oder dreimal vertagt. Die Tatsache, dass alle Parteien zugestimmt haben [dem außergerichtlichen Treffen beantragt von den McCanns] veranlasste den Richter, dem Aussetzen des Prozesses zuzustimmen, daher wird alles in sechs Monaten entweder mit einer außergerichtlichen Einigung oder mit einem Prozess wieder beginnen.

JP - Unglücklicherweise, ohne dass man irgendetwas über Maddie McCann weiß. Dieser Punkt geht nicht voran, bewegt sich nicht mehr vorwärts.

HC - Darüber wissen wir, dass sie aus Praia da Luz verschwand in besagter Nacht aus dem Apartment.

JP - Und sie wurde nie wieder gesehen. Weiter mit....

HC - Sie wurde mehrfach gesehen.

JP - Ich habe schon länger nichts mehr über Sichtungen gehört.

HC - Es gab eine, vor ein paar Tagen erst "erschien" sie. [ref. Brazilian Hoax/Daily Express].

JP - Echt?

HC - Ja, aber ich habe genug von dem Zirkus.



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Dies schrieben die Unterstützer der Eltern (oder sie selbst im blog writing-the-wrongs) noch im Oktover letzten Jahres und ich kann ihnen ohne Vorbehalte zustimmen:

The libel case brought by Mr and Mrs McCann against Snr Amaral for libel has, it seems, stirred all of his supporters on the internet into something of a frenzy of anticipation. They seem to look forward, with ill-concealed glee, to certain imaginary aspects of the case being revealed in the British press that they mistakenly believe the couple would rather not be made public. It is, naturally, total nonsense. There are no skeletons in the McCanns’ closet waiting to fall, because they have acted with complete dignity and grace from the beginning, and have been completely truthful from day one. If they had not, who in their right minds would think their solicitor would allow them to put themselves in such an exposed position in the first place?

Wenn sie nicht immer die volle Wahrheit gesagt hätten, welcher Anwalt wäre so verrückt, Ihnen zu erlauben, sich in so eine exponierte Position wie einen Gerichtssaal zu begeben....

Montag, 21. Januar 2013

Brazil, Ibiza, Whatever....

The Express and his James Murray impressed yesterday with yet another marvellous piece of investigative journalism.

Sunday January 20,2013

By James Murray

DETECTIVES have been given a photo which appears to show Madeleine McCann with an abductor.



The Sunday Express was passed the picture independently but Scotland Yard appealed to us not to publish it while it continues sensitive global investigations into the missing girl.
Officers were happy for us to describe the potentially key evidence which shows a healthy fair-haired girl aged three or four in pink trousers, a green top and a blue hat.
The child is walking along a road, possibly near a port or airport as there are many people with suitcases in the area. It is sunny with a palm tree in the background.

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This is a matter for Scotland Yard and I am sure they will get to the bottom of it. Kate and Gerry have confidence in Operation Grange.
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Clarence Mitchell, spokesman for the McCanns

The photograph was allegedly taken in Brazil in June 2007, a month after Madeleine, three, was snatched from a holiday apartment in Praia da Luz on Portugal’s Algarve coast.
The girl is holding the hand of a swarthy foreign-looking man aged about 50 with long dark hair and a beard. He is wearing cut-off jeans and a green T-shirt.
Nearby, another man in checked shorts and a black T-shirt is pulling a red suitcase. There is no sign of a woman and the child looks out of place with the older men.
If the picture is genuine, it would be the biggest breakthrough in the case to date.
A Portuguese speaking man living in Brazil forwarded the photo to a detective on Operation Grange, the Yard squad trying to find Madeleine by reviewing thousands of documents.
..........
The Yard may send the picture to FBI imaging experts in America for an opinion.
This week the Yard is expected to ask detectives in Brazil to interview the man before considering whether to fly him to London.

Today Reggie Dunlop, a man living his dreams, did an even more investigative research than the great James Murray and unveiled the above mentioned photograph and the corresponding article:



Original News used by the EXPRESS for latest hoax

An excusable mistake by good old James. Brazil and Ibiza are only distinguishable from each other by the "R".
Sorry Scotland Yard, James and Clarence and thank you Reggie. Back to square one.



Thanks also to Pamalam on www.gerrymccannsblogs.co.uk

Freitag, 18. Januar 2013

Lie strong campaign

Are yellow wristbands doomed?


Auszüge aus dem Bericht der PJ



Hier einmal übersetzt (portugiesisch -> englisch -> deutsch) ein Auszug aus dem sehr umfangreichen Schlussbericht von Chief Inspector Tavares de Almeida an den Koordinator der kriminaltechnischen Untersuchung vom 10.09.07, in dem er zusammenfasst, dass nachdem alle zusammengestellten Beweise analysiert wurden, es festgestellt wird, dass das Kind tot ist und die Eltern verantwortlich waren für das Verbergen des Leichnams und das die gesamte Gruppe gelogen hat seit dem ersten Tag der Untersuchungen.



10 September 2007

(Processo: VOL ,X, p. 2587-2602)




.....

A) Die minderjährige Madeleine McCann starb im Apartment 5A des Ocean Club Resort in der Nacht vom 3. Mai 2007;



B) Eine Entführung wurde vorgetäuscht;



C) Um zu vermeiden, dass der Tod [Alarm] der Minderjährigen vor 22:00 Uhr bekannt wurde, wurde eine Überwachungssituation der Kinder durch die McCanns erzeugt, während die Kinder schliefen;



D) Gerald McCann und Kate McCann sind am Verbergen der Leiche ihres Kindes Madeleine McCann beteiligt;



E) Im Moment, scheint es keine starken Indizien zu geben, dass der Tod der Minderjährigen nicht durch einen tragischen Unfall erfolgte;



F) Von dem, was wir bis jetzt wissen, weist alles darauf hin, dass die McCanns, zur Selbstverteidigung, die Leiche nicht sofort und freiwillig preisgeben wollten; Es existiert der starke Verdacht, dass sie (die Leiche) vom ursprünglichen Ort der Lagerung transportiert wurde. Diese Situation wirft Fragen über die Umstände, unter denen der Tod der Minderjährigen aufgetreten ist, auf.





Eine Aufzählung der Orte an denen die renommierten Polizeihunde Eddie und Keela sowohl Leichengeruch als auch Blut festgestellt hatten, und auf deren Alarm sich die obige Schlussfolgerung teilweise stützt, ist dem Bericht ebenfalls beigefügt:




1. Appartement 5 A, Ocean Club Resort, der Ort von dem das Kind verschwand
1.1. Leichenspürhund
• Elternschlafzimmer, in einer Ecke, vor dem Kleiderschrank
• Wohnzimmer, hinter dem Sofa, am seitlichen Fenster
1.2. Bluthund:
• Wohnzimmer hinter dem Sofa, in der Nähe des seitlichen Fensters (an gleicher Stelle wie der Leichenspürhund);

2. Garten vor der Wohnung 5A
2.1. Leichenspürhund
• Blumenbeet (der Hundeführer kommentiert die "Leichtigkeit" des Geruchs)

3. Wohnungen, wo der Rest der Gruppe bleiben
• Es wurde NICHTS von den Hunden entdeckt

4. Am derzeitigen Wohnsitz der McCann (gemietete Villa)
• Es wurde NICHTS im Haus durch die Hunde festgestellt

5. In Aldeia da Luz
Es wurde NICHTS von den Hunden entdeckt6. Kleidung und Gegenstände der Familie McCann
6.1. Leichenspürhund:
• 2 Stück der Kleidung von Kate McCann
• Ein Stück von Madeleine McCann
• Madeleine's Plüschtier
• Der Geruch wurde festgestellt, als das Spielzeug noch im Innern des momentanen Wohnsitzes des McCann war.
• Der Geruch wurde auch ausserhalb des Hauses bestätigt

7. Fahrzeuge, die von der McCann-Familie benutzt wurden
7.1. Leichenspürhund:
• Markierte den Schlüssel des Autos
• Markiert das Innere der Kabine
7.2. Bluthund
• Markiert den Autoschlüssel
• Markiert das Innere der Kabine

8. Auto von einem Freund der Familie, der sich in der gleichen Anlage, an einigen der gleichen Tagen aufhielt
• Nichts wurde von den Hunden entdeckt.

9. Alle Autos, von Arguido Robert Murat und den Menschen, die in seiner Nähe waren.
Nichts wurde von den Hunden entdeckt.






Quelle: 3Arguidos - DVD Akten